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Wie werden Immobilien in der Schweiz besteuert?

Wie werden Immobilien in der Schweiz besteuert?

Wer Wohneigentum besitzt, muss dessen Eigenmietwert als Einkommen bei Bund und Kanton versteuern. Im Gegenzug zur Eigenmietwertbesteuerung wird den Hauseigentümern ein (in der Regel vollständiger) Abzug der Schuldzinsen vom steuerbaren Einkommen gewährt. …

Wie muss ein Haus versteuert werden?

Wer sein Haus selbst bewohnt, muss den sogenannten Eigenmietwert versteuern. Die Hypothekarzinsen und die Unterhaltskosten darf man vom steuerbaren Einkommen abziehen. Dieses Steuersystem benachteiligt Hausbesitzer mit tiefen Schuldzinsen und Unterhaltskosten.

Wie hoch ist die grundstückgewinnsteuer?

Die Höhe der Grundstückgewinnsteuer hängt von der Besitzdauer ab. In den meisten Kantonen sind die Steuertarife zudem progressiv. Je kürzer also die Zeitspanne zwischen Kauf und Verkauf der Liegenschaft und je höher der Gewinn, desto höher fällt die Steuer im Verhältnis zum Gewinn aus.

Was ist die Kapitalertragsteuer in der Schweiz?

Die Steuerfreiheit auf die Kapitalertragsteuer in der Schweiz ist jedoch nur privaten Anlegern vorbehalten. Wer sich hingegen als professioneller Anleger qualifiziert, der muss trotzdem eine Kapitalgewinnsteuer zahlen. In diesem Fall werden Ihre Kapitalgewinne zum Einkommen addiert und als solche besteuert.

Warum gibt es in der Schweiz Steuern auf Kapitalgewinne?

Während es in den meisten Ländern Steuern auf Kapitalgewinne gibt, ist man in der Schweiz gänzlich davon befreit, sofern einige Kriterien erfüllt sind. Das heisst, dass Investitionen in den Aktienmarkt zur Wertsteigerung von Aktien oder ETFs sehr effizient sind.

Sind Kapitalgewinne bei privaten beweglichen Vermögenswerten steuerfrei?

Eigentlich sind Kapitalgewinne bei Veräusserungen von privaten beweglichen Vermögenswerten gemäss der gesetzlichen Regelung steuerfrei. Tendenzen in der Steuerpraxis zeigen, dass solche Veräusserungsgewinne trotzdem immer mehr besteuert werden.

Wie erhebt die Schweiz eine Vermögenssteuer?

Anders als Länder mit Kapitalgewinnsteuer erhebt die Schweiz zudem eine Vermögenssteuer für Privatpersonen. Damit wird auch der Vermögenszuwachs besteuert, der sich aus steigenden Aktienkursen ergibt. Die Vermögenssteuer gilt unter Ökonomen als besonders schädliche Steuer, weil sie statt die Einkommensströme den Bestand besteuert.